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Gesamtwirtschaft des Ural
Wirtschaft des Tscheljabinsker Gebiets
Für das Wirtschaftswachstum gibt es alle
notwendigen Voraussetzungen, das Gebiet ist ein Teil des «Skeletts»
der neuen Wirtschaftsstruktur des Landes. Die soziale,
wirtschaftliche, strukturelle und Investitionspolitik der
russischen Regierung ist auf die vorrangige Entwicklung dieser
Region gerichtet. Das Tscheljabinsker Gebiet hat hinsichtlich
der Produktions-, Arbeits-, Verbraucher-, Institutions- und
Innovationsressourcen ein gutes Investitionspotential.
Politische, wirtschaftliche und finanzielle Risikofaktoren sind
relativ niedrig. In den verschiedenen Wirtschaftsbereichen
arbeiten ungefähr 1,5 Mio.. Menschen, das sind 42,0% der
Bevölkerung des Gebiets. Die gegenwärtige Produktionsstruktur
hat sich dank des historisch gewaltigen Potentials des Gebiets,
der günstigen geographischen Lage, des Vorhandenseins
qualifizierter Arbeitskräfte herausgebildet. Die Entwicklung des
Gebietes wird von solchen Branchen bestimmt wie Hüttenindustrie,
Maschinenbau und Metallbearbeitung, Brennstoffindustrie und
energetische Industrie, Bauindustrie, Agrar-Industrie-Komplex.
Von besonderer Bedeutung sind Hüttenwesen und Maschinenbau, wo
etwa die Hälfte der Produktionsgrundfonds des Gebiets sowie mehr
als 25% der Gesamtanzahl der Erwerbstätigen konzentriert sind.
Die wesentlichen Produktionskapazitäten der Metallbearbeitung
und des Prä13 zisionsgerätebaus sind in den zahlreichen
Konversionsunternehmen des Militär-Industrie- Komplexes
konzentriert. Im Nordwesten des Gebiets befinden sich die
einzigartigen großen Zentren der Atomindustrie (die Städte
Sneshinsk und Osjorsk), und im Westen sind die Zentren des
Raketenbaus und der Weltraumtechnik angesiedelt. Das
landwirtschaftliche Potential des Gebiets ist sehr bedeutend,
wird aber nicht völlig ausgenutzt. 41 Forschungseinrichtungen
verwirklichen die wissenschaftlichen Forschungs- und
Entwicklungsarbeiten für verschiedene Industriezweige; das sind
26 zweigspezifische wissenschaftliche Forschungsinstitute (NII),
4 Konstruktions- und Technologieunternehmen, 9
Forschungsunterabteilungen der Hochschulen, 2 Unterabteilungen
in Industriebetrieben. Die Anzahl der im Tscheljabinsker Gebiet
registrierten Unternehmen und Organisationen hat sich von 33.215
im Jahr 1993 auf 8.8161 am 01.01.2002 und auf 98251 am
01.01.2003 erhöht, darunter ist eine beträchtliche Anzahl
kleiner und mittlerer Unternehmen.